Architektur Beleuchtung Expertise

Architektonisches Lichtdesign

Beleuchtung ist Wissenschaft und Kunst

Lichtdesign hat ein erstaunliches Potential auf das menschliche Wohlbefinden, die Produktivität, die optische Raumstruktur,
die architektonische Aufwertung und die Verbesserung der Lebensqualität…

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INDOOR + Architecture befasst sich mit Lichtplanung für architektonische Anwendungen.

Architektonisches Lichtdesign in der Innenarchitektur und im Einzelhandel setzt auf stark theatralische Techniken.

Diese Beleuchtung betrifft

  • Raum
  • Volumen
  • Form
  • Textur
  • Farbe
  • Image (z.B. Corporate Image) und
  • Menschen – vor allem Menschen.

Die Beleuchtung übt sowohl einen physiologischen als auch einen psychologischen Einfluss auf den Menschen aus.
Vor Allem muss die Beleuchtung dem Menschen dazu dienen, den Raum optimal nutzen zu können, unabhängig vom Corporate Image oder dem Ego des Designers.

Unsere Aufgabe ist die Entwicklung von Lösungen, die die Aktivitäten oder die Entspannung des Menschen verstärken.

Visuelle Hierarchien und Brennpunkte

Visuelle Hierarchien werden von uns in unterschiedlichem Maße eingesetzt um die Bedeutung zwischen verschiedenen Bereichen, Flächen und Objekten mit Licht deutlich zu machen.

Brennpunkte sind bestimmte Objekte oder Elemente (Grafik-, Boden-Medaillons, Decken-Kuppeln), die eine Besonderheit sind.

Der Einsatz visueller Licht-Hierarchien ist fast immer ein Muss.
Sie können zu mehreren Design-Ziele beitragen wie räumliche Ordnung, optische Ruhe oder Dynamik.

Wichtig dabei ist der 3-dimensionale Aspekt von Raum und Licht.
Diese Wechselwirkung muss sorgfältig geplant werden, andernfalls können ungewollt störende Leuchtdichte Muster entstehen.
Dies ist ein häufiges Problem wenn Kunstwerke an einer Wand geplant sind, und die genauen Standorte während der Lichtplanung noch nicht fixiert sind.

Unterschiedlichen Leuchtdichten sind ein Ergebnis aus der Beleuchtungsstärke und der Oberflächen-Reflexion.
Dies erfordert eine sorgfältige Planung der Beleuchtungsstärke, der Durchlicht-Luminanzen und der Material-Reflexionen.

Beleuchtungs-Psychologie

Weil der Seh-Sinn kontrastempfindlich ist, bestimmen die Helligkeitsunterschiede die emotionale Wirkung eines Raumes.

Die emotionale Wirkung von Räumen ist eine Folge der Helligkeitskontraste, also dem Verhältnis der Flächen, die beleuchtet sind (Mittelpunkt oder Vordergrund) und denjenigen, die in vergleichbarer Dunkelheit (Umfeld oder Hintergrund) übrig sind.

Natürlich kann man einen Raum auch nur beleuchten, um das Sehen zu verbessern.

Die wirkliche Herausforderung für kreatives Licht-Design von INDOOR + Architecture ist berechenbare, emotionale Wirkungen der gestalteten Räume – innen wie aussen – zu erzeugen.

Auf diese Weise werden Umgebungen geschaffen, die einladend und inspirierend sind, oder die bestimmte Arbeiten optimal unterstützen.

Wenn alle Objekte und Oberflächen in einem Raum gleich hell sind, geht der Kontrast verloren.
Dieser Mangel an Kontrast gibt den Menschen mit der Zeit ein Gefühl, lustlos und deprimiert zu sein.
Die Gefühlslage, die mit einer Umgebung ohne Kontraste erzeugt wird, ist vergleichbar mit der Qualität eines wolkigen, bedeckten Tages.

Menschen fühlen sich wacher, energischer und positiver an einem sonnigen Tag, der von hellem Licht und tiefen Schatten gekennzeichnet ist.
Erzeugt das Licht-Design ein kontrastreiches Umfeld, erhält es die Attribute eines sonnigen Tages.

Tatsächlich besteht der signifikante Unterschied zwischen einem “dumpfen, trostlosen Tag” und einem “hellen, freundlichen” in der Qualität des Lichts.

Abstufungen der Stimulation

Einige Aktivitäten und Aufgaben profitieren von einem hohen Maß an Anregung – sie ermutigt zur Teilnahme und erhöht den Genuss.

Andere Aktivitäten und Aufgaben profitieren von einem Minimum an Kontrasten – sie geben dem Menschen das Gefühl glücklich, zufrieden, komfortabel, konzentriert oder entspannt zu sein.

Obwohl Individuen auf das gleiche Umfeld unterschiedlich reagieren, gibt es doch ein hohes Maß an Übereinstimmungen.
Umwelt-Psychologen sprechen von hoher Aufladung und niedriger Aufladung, um den Grad der Stimulation oder Erregung zu beschreiben.
Je mehr Reize von einer Person verarbeitet werden müssen, desto höher die Aufladung.

Umgebungen, die komplex, überfüllt, asymmetrisch, neuartig, ungewöhnlich, erstaunlich oder zufällig sind, werden als hoch aufgeladen empfunden.
Umgebungen, die einfach, überschaubar, symmetrisch, konventionell, vertraut, ohne Überraschungen oder gut organisiert sind, werden als wenig aufgeladen empfunden.

In Räumen, in denen komplexe oder ungewohnte Arbeiten gemacht werden müssen, ist die Aufladung und der Grad der Erregung groß genug.
Eine zusätzliche Aufladung durch die Umgebung, kann die Stimulation bis zu einem Punkt erhöhen, ab dem die Aufgabe vermieden wird.
Wir werden abgelenkt, verärgert oder frustriert und die Leistung fällt stark ab.

Situationen in denen Aufgaben einfach oder routiniert erledigt werden müssen, profitieren von einem mittelgradig stimulierenden Umfeld. Deshalb werden solche Arbeiten oft nicht im Büro oder Studierzimmer erledigt, die extra für diesen Papierkram entworfen wurden, sondern lieber in der Küche, im Esszimmer, im Wohnzimmer bzw. in irgend einem Raum, in dem ein höheres Maß an externer Stimulation herrscht.
Tagträume oder Dösen kann ohne erhöhte Stimulation entstehen.

Abstufung der Helligkeitskontraste

Der Grad der Helligkeitskontraste

  • weckt Emotionen
  • beeinflusst die Wahrnehmung von Aufgaben
  • wirkt auf das Verhalten des Menschen und
  • hat Auswirkungen auf den Grad der Zufriedenheit und Freude, die wir erleben.

Der Grad der Helligkeitskontraste beeinflusst die emotionale Grundeinstellung und kann dadurch die gewünschten Effekte verstärken oder untergraben.

Helligkeitskontraste werden durch die Entwicklung eines Musters für Licht und Schatten geschaffen – ausgesuchte Oberflächen und Gegenstände erhalten Schwerpunkt-Beleuchtung, während andere in abgestufter Dunkelheit sind.
Dadurch entsteht eine Beziehung zwischen dem Vordergrund und seinem Umfeld.

Niedrig-kontrastiertes Umfeld

Wenn alles die gleiche Aufmerksamkeit erhält, entsteht keine Hierarchie und keine Raumbeziehung zwischen Vorder-und Hintergrund.
Räume mit geringen Kontrasten bieten wenig Stimulation – diese Räume sind verhaltensneutral.
Eine diffuse Beleuchtung führt zu einem gleichmäßig ausgeleuchteten Umfeld.
Absolut diffuses Licht erzeugt eine schattenfreie Umwelt – Formen sind schlecht definiert und die strukturelle Wahrnehmung ist schlecht.

Hoch-kontrastiertes Umfeld

Ein kleiner Anteil von diffusem Licht und eine große Menge von gebündeltem Licht erzeugen ein hoch kontrastiertes Umfeld.
Kontrastreiche Beleuchtungssysteme schaffen Muster aus Licht und Schatten, die eine geplante Rangordnung zwischen Vorder-und Hintergrund schafft.
Kontrastreiche Räume erhöhen die Stimulation und rufen bestimmte emotionale Stimmungen hervor.
Ein einziger Scheinwerfer auf der Bühne ist ein extremes Beispiel – ein Raum in dieser Weise beleuchtet, dominiert die Menschen in ihm.
Die Helligkeitskontraste lenken die Aufmerksamkeit und das Interesse auf den visuell produzierten Fokus.

Gutes Lichtdesign bringt bei einem Projekt künstlerische und physikalische Anforderungen in Einklang.

Kunst und Wissenschaft – beides muss Architectural Lightning sein.

Kontakt

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